[Rezension] Expedition Happiness

von | 13 Januar 2019

Zum Start in das neue Jahr 2019 habe ich meine Filmsammlung um die Blu-Ray „Expedition Happiness“ erweitert. Ich habe sehr hohe Erwartungen in diesen Film gesetzt, der Trailer war toll und ich fand die Idee, mit einem selbst umgebauten Bus eine monatelange Reise anzutreten, sehr inspirierend!

Jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, betrachte ich dieses Werk mit gemischten Gefühlen.

Zum ersten: Ja, es war ein cooler Film, den man sich auf jeden Fall geben kann! Es geht um ein Künstlerpaar aus Berlin, Felix Starck und Selima Taibi (Mogli) die sich recht ungeplant in ein Abenteuer stürzen. Sie kaufen einen alten Schulbus in Amerika, kündigen ihre wohnung in Berlin und reisen in Begleitung von Berner-Sennenhund Rudi nach Amerika, um ihren Schulbus dort in Empfang zu nehmen. Es werden Szenen vom Umbau des Busses gezeigt, und dass ist wirklich genial! Wie aus einem alten Bus ein so tolles Wohndomizil wird ist absolut spannend und eine logistische sowie handwerklich hervorragende Leistung! Also geht es los mit dem Bus Richtung Kanada. Die drei müssen sich beeilen, denn das US-Visum steht kurz vor dem Auslaufen. Der Grenzübergang wird rechtzeitig geschafft und so geht es durch Kanada nach Alaska, von dort aus quer durch Amerika runter nach Mexiko. Absolut beeindruckende Bilder werden gezeigt, die beiden berichten auch viel von Problemen und Herausforderungen ihrer Reise. Soweit kann man an dem Film absolut nichts aussetzen.

Was mir aber wirklich gefehlt hat, ist der philosophische Ansatz zum Thema „Glück finden“. In einigen Szenen in Ansätzen zu sehen, fehlte mir allerdings der Dialog zwischen den beiden zu diesem Thema. Sein Glück zu finden, wenn man auf einer solch langen Reise unter dem Motto „Expedition Happiness“ unterwegs ist, ist ein riesiges Thema. Das Glück kann im Kleinen liegen, in den täglichen Erlebnissen, oder im Reisen Allgemein, das Glück kann auch bedeuten, nachhause zu kommen oder sich so in ein Land zu verlieben, dass man bleiben möchte. Doch über dieses Thema wurde überhaupt nicht gesprochen.

Dafür aber ein wirklich großer Pluspunkt: Die Filmmusik! Die Musik entstammt hauptsächlich aus dem in der Reisezeit entstandenen Album „Wanderer“ von Mogli (Selima Taibi), und hat mich wirklich begeistert! Die Sängerin beschreibt hauptsächlich, was sie gerade sieht oder erlebt, und das in einem absolut authentischen und mitnehmenden Stil. Dieses Album habe ich natürlich sofort gekauft und werde es auf meiner eigenen nächsten Reise definitiv im Gepäck haben!

Hier könnt ihr den Film sofort kaufen:
Wer den Soundtrack wie ich unbedingt haben muss:

Stay inspired to Make . Your . Self

Vanessa Plesnik

Vanessa Plesnik

Hallo, ich bin die virtuelle Assistentin Vanessa! Ich helfe Selbstständigen, Unternehmern und Privatpersonen bei der Bearbeitung aller organisatorischen To-Do`s. Nebenbei konzipiere ich die weltbesten Events und absolviere unzählige Tauchgänge in die Bloging-Welt. No Big Deal!

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